Preiserhöhungs-Rechner

Eine höhere Rate kostet Buchungen. Der Rechner zeigt, wie viel Belegung Sie verlieren dürfen, bevor sich die Erhöhung nicht mehr lohnt.

Wie viel Belegung darf ich bei einer Preisänderung verlieren?

Ihre Zahlen

7 %

Brutto, wie der Gast sie bezahlt, ohne separat verkauftes Frühstück

Negativer Wert für eine Preissenkung

Weitere AnnahmenProvision 12 %, variable Kosten 35 €

Vorbelegt mit 12 % als Branchenrichtwert über alle Kanäle. Überschreiben Sie den Wert, wenn Sie Ihren eigenen kennen.

Netto: Reinigung, Wäsche, Amenities, Energie-Anteil, inkludiertes Frühstück

Ergebnis

11,6 %Belegung, die Sie maximal verlieren dürfen, ohne dass der Deckungsbeitrag sinkt.
Heute72,0 %
Break-even63,6 %
Neue Rate
198,00 €
Deckungsbeitrag pro Zimmernacht
111,62 € → 126,29 €
Puffer pro Monat
75 Zimmernächte
Mehr-Deckungsbeitrag bei gleicher Auslastung
+9.501 € / Monat

Bei +10,0 % Rate dürfen Sie bis zu 11,6 % Ihrer Belegung verlieren, rund 75 Zimmernächte im Monat, bevor die Erhöhung Sie Geld kostet. Bleibt die Auslastung gleich, verdienen Sie 9.501 € mehr pro Monat.

So wird gerechnet

Eine Preiserhöhung lohnt sich, solange der gesamte Deckungsbeitrag nicht sinkt. Weil jede Zimmernacht mehr einbringt, darf die Zahl der Zimmernächte zurückgehen, genau bis zu diesem Punkt. Steigen die Kosten, muss jede belegte Zimmernacht mehr einbringen, damit am Monatsende derselbe Betrag übrig bleibt.

k = 1 ÷ (1 + MwSt) − Provision
DB pro Nacht = Rate × k − variable Kosten

Preis ändern:
Max. Belegungsverlust = 1 − DB alt ÷ DB neu
Break-even-Auslastung = Auslastung × DB alt ÷ DB neu
Puffer = Zimmer × 30 × (Auslastung − Break-even)
Mehr-DB = Zimmernächte × (DB neu − DB alt)

Kosten weitergeben:
Zimmernächte N = Zimmer × 30 × Auslastung
Nötige Rate = (DB heute + variable Kosten neu + Fixkostenplus ÷ N) ÷ k

Annahmen

  • Preis ändern: Fixkosten bleiben unverändert. Der Rechner sagt nicht, wie viele Gäste Sie tatsächlich verlieren, nur wie viele Sie verlieren dürfen.
  • Kosten weitergeben: Die Auslastung bleibt gleich. Gehalten wird der Betrag in Geld pro Monat, nicht die Marge in Prozent.
  • Provisionen werden auf die Bruttorate gerechnet und steigen mit ihr.
  • Variable Kosten bleiben als Betrag gleich. In Prozent eingegeben, werden sie zur heutigen Nettorate (nach MwSt und Provision) in einen Betrag umgerechnet.
  • MwSt auf Beherbergung: Deutschland 7 %, Österreich 10 %, Schweiz 3,8 %.
  • Ein Monat entspricht 30 Tagen.

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