Storno-Simulator

Kurzfristige Stornos kosten Umsatz, weil sich die Zimmer oft nicht mehr verkaufen lassen. Eine strengere Frist bringt Gebühren, kann aber Buchungen kosten – der Simulator zeigt, ab welchem Buchungsrückgang sie sich nicht mehr lohnt.

Ihre Zahlen

7 %

Brutto, wie der Gast sie bezahlt

Beispielwert – bitte durch eigene Zahl ersetzen.

Beispielwert – bitte durch eigene Zahl ersetzen.

Die Gebühr beträgt 100 % des Buchungswerts. Typisch bei langen Fristen wie 7 Tagen.

Weitere AnnahmenProvision 12 %, variable Kosten 35 €, Stornoquote 20 %, davon kurzfristig 30 %, wieder verkauft 50 %, Gebühr gezahlt 100 %

Die Werte hängen stark vom Kanal ab. Der Rechner arbeitet mit dem Durchschnitt über alle Kanäle – die Auswertung je Kanal liefert der Storno-Report.

Anteil der gebuchten Zimmernächte, die storniert werden. Beispielwert – bitte durch eigene Zahl ersetzen.

Genau diese Stornos trifft die neue Regel. Schätzung. Beispielwert – bitte durch eigene Zahl ersetzen.

Anteil dieser kurzfristig stornierten Zimmernächte, die Sie noch verkaufen. Beispielwert – bitte durch eigene Zahl ersetzen.

Bei Direktbuchungen ohne Kreditkartengarantie wird die Gebühr oft nicht eingezogen.

Durchschnitt über alle Kanäle

Netto: Reinigung, Wäsche, Amenities, Energie-Anteil, inkludiertes Frühstück

Ergebnis

7,5 %So viele Buchungen dürfen Sie durch die strengere Frist verlieren, bevor sie weniger bringt als heute.
Heute verloren3.371 €
Neue Gebühren5.877 €

Pro Monat: verlorener Nettoumsatz heute und zusätzliche Gebühren nach MwSt und Provision.

Stornos zwischen 1 und 7 Tagen vor Anreise
40 Zimmernächte
Davon nicht wieder verkauft
20 Zimmernächte
Heute verlorener Nettoumsatz pro Monat
3.371 €
Zusätzliche Gebühren pro Monat nach MwSt und Provision
5.877 €
Break-even pro Monat
49 Zimmernächte

Stornos zwischen 1 und 7 Tagen vor Anreise kosten Sie heute rund 3.371 € Nettoumsatz im Monat, weil rund 20 Zimmernächte nicht mehr verkauft werden. Mit der neuen Frist bringen dieselben Stornos 5.877 € an Gebühren nach MwSt und Provision. Das lohnt sich, solange Sie dadurch weniger als 7,5 % Ihrer Buchungen verlieren – rund 49 Zimmernächte im Monat.

So wird gerechnet

Eine strengere Frist lohnt sich, solange die zusätzlichen Gebühren mehr bringen, als Sie durch weniger Buchungen an Deckungsbeitrag verlieren. Weniger Buchungen bedeuten dabei auch weniger Stornos und damit weniger Gebühren.

k = 1 ÷ (1 + MwSt) − Provision
DB pro Nacht = Rate × k − variable Kosten
Zimmernächte N = Zimmer × 30 × Auslastung
Gebucht B = N ÷ (1 − Stornoquote × Anteil kurzfristig × (1 − Wiederverkauf))
Kurzfristig storniert C = B × Stornoquote × Anteil kurzfristig
Verlust heute = C × (1 − Wiederverkauf) × Rate ÷ (1 + MwSt)
Gebühren G = C × Anteil zahlt × Gebührenanteil × Rate × k
Break-even d = G ÷ (N × DB + G)

Gebührenanteil je stornierter Zimmernacht: Erste Nacht = 1 ÷ Aufenthaltsdauer, Ganzer Aufenthalt = 100 %, sonst Ihr eigener Prozentwert.

Annahmen

  • Früh stornierte Zimmernächte, vor der neuen Frist, werden vollständig wieder verkauft.
  • Gäste stornieren mit der neuen Regel genauso oft wie heute.
  • Auf Stornogebühren fallen dieselbe Provision und dieselbe Mehrwertsteuer an wie auf die Rate. Steuerliche Behandlung von Stornogebühren mit dem Steuerberater klären.
  • Gebühren, die heute schon nach der bisherigen Frist anfallen, bleiben unverändert und sind nicht eingerechnet.
  • Ein Buchungsrückgang trifft alle Buchungen gleichmäßig.
  • Alle Werte sind Durchschnitte über alle Kanäle. Ein Monat entspricht 30 Tagen.

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